Hubbard ging seinen „Lebensweg“ in der ihm eigenen Logik unbeirrt weiter, b wobei ein Anfall von Ehrlichkeit von ihm dann doch überraschte. Er schrieb einen Brief an die Veteranenorganisation und bat um psychiatrische Hilfe [sic]: „Gentlemen, dies ist eine Bitte um Behandlung … Nachdem ich nun zwei Jahre versucht habe, mich im zivilen Leben wieder zurechtzufinden und daran gescheitert bin, muss ich gestehen, dass ich es überhaupt nicht schaffe, meine Fähigkeiten wieder zu erlangen. Mein letzter Arzt meinte, dass es sehr hilfreich sein könnte, wenn ich von einem Psychiater oder Psychoanalytiker untersucht oder sogar behandelt werden würde. Gegen Ende meiner Dienstzeit vermied ich aus Stolz jegliche geistige Untersuchungen in der Hoffnung, dass die Zeit meinen Geist, von dem ich allen Grund habe anzunehmen, dass er ernstlich betroffen ist, wieder ins Gleichgewicht bringen würde. Ich kann mich nicht aus langen Perioden von Depressionen und Suizidneigungen befreien; mir wurde erst kürzlich klar, dass ich diese zuerst besiegen muss, bevor ich hoffen kann, überhaupt wieder ganz gesund zu werden. Ich kann jetzt die Schule und meine kleinen Arbeiten aufgrund vielfältiger Verpflichtungen nicht aufgeben, um mich in eine Klinik zu begeben, doch glaube ich, dass eine ambulante Behandlung erfolgreich sein könnte. Doch kann ich mir eine solche nicht leisten.

Würden Sie mir bitte helfen? Mit freundlichen Grüßen, L. Ron Hubbard“

Kapitel 8

Hier das komplette Kapitel 8 …

Und als PDF: Bare-Faced Kapitel 8

P.S.: Zwei Freunde aus Deutschland und der Schweiz haben das Buch Bare-Faced Messiah – The True Story of L. Ron Hubbard aus dem Englischen übersetzt, da dieses nie auf Deutsch erschienen ist.

Foto: Scientology-Publikation