Die letzten Beiträge des Blogs – hier zu finden …

Ein spezielles „Klassentreffen“ …

Rund um die Eröffnung der Idealen Org in Basel war es u.a. ein ganz spezielles „Klassentreffen“, bei dem die Spender geehrt wurden …

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Ein geleakter Newsletter …

Am 1. Jänner vermeldete der Scientology interne Newsletter Scientology Ideal Organizations: „Basel is done, Sir!“

Adressiert war diese knackige Aussage von Rudolf Flösser an David Miscavige, seines Zeichens Scientology-Chef …

Blog Basel Ideal Swiss Made 1

Auf der zweiten Seite des geleakten Newsletter werden dann die Spender aufgelistet …

Blog Basel Ideal Swiss Made 2

Meine Milchmädchenrechnung ergab ein Spendenaufkommen von knapp über 23 Millionen Franken …

02 24022015 04 Milchmädchenrechnung

Zugrunde gelegt war ihr ein ebenfalls geleaktes Dokument aus Österreich: Die Scientology-Preisliste der diversen Spenden für Ideale Orgs

Blog Basel Preisliste Wien

Und mit diesen 23 Millionen Franken bekommt die Problematik Scientology eine ganz andere Tragweite!

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Der Mitarbeitervertrag im „Orden“ …

Als Anhang eines Mails wurde ein Mitarbeitervertrag von Scientology hochgespült – hier das Original …

In seiner deutschen Fassung kommen die Feinheiten dieses „Antrag[es], Versprechen und [die] Generalverzichtserklärung“ richtig zur Geltung …

Im Übrigen: Ohne Worte – lesen Sie selbst nach …

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Scientologen in Montreal beim Fundraising …

Mir ist weltweit keine andere Gruppierung bekannt, die sich derartig freut, wenn sie gerade abgezockt wird – das geleakte Video wurde bei Scientology in Montreal gedreht …

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Man wird bei Scientology überall abgezockt …

Es ging um 97.100 Euro, Firmen, die angeblich Häuser bauen, ausgelobte SecChecks (Sicherheitsüberprüfungen – Verhöre mit E-Meter) und einer einzigen Vorgabe von Scientology-Mitarbeitern: „Wir müssen da wirklich aufpassen, dass wir nicht selbst in Schussfeld geraten!“

Im Übrigen kannten sich alle Beteiligten bzw. arbeiteten zusammen – hier der Mailverkehr …

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Die Indoktrinierung beginnt im Kindesalter …

Bei Scientology wird früh damit begonnen, Mitglieder dauerhaft zu werben, wie das Mail einer schwer „begeisterten“ Mutter zeigt …

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Widerspruch wird bereits im Ansatz abgewürgt …

Die Sea Org ist bei Scientology sakrosankt, also unantastbar. Die geleakte Flag Order zeigt, dass jedermann, der sich dem in irgendeiner Weise widersetzt oder die Paramilitärs in Frage stellt, die Höchststrafe bekommt: Er wird zur Unterdrückerischen Person erklärt, was einer Verbannung gleichkommt …

FO 3852 Denigration of thr Sea Org

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Welche Institutionen stehen im Visier von Scientology?

In einem Mail wurde Klartext gesprochen, als es darum ging, exakt festzulegen, welche Zielgruppen Scientology direkt ansprechen will, um „guten Wind“ für zu machen: „Polizei, Feuerwehr, Bezirksvorsteher, Religionsführer großer und kleinerer religiösen Gruppierungen, Karitative Organisationen, Minister, Parlamentarier, Stadtschulrat, Schuldirektoren, Lehrer, Sportler, Künstler, Meinungsführer im Bereich von Wirtschaft & Management etc.“

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Bei Scientology passiert nichts zufällig …

Es geht in diesem Mail um einen Unternehmer, der Scientologe ist, sich bei der Anti-Psychiatriebewegung von Scientology engagiert und beim Senat der Wirtschaft (SDW). Dabei wird nichts dem Zufall überlassen, wie das geleakte Mail zeigt …

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Blog Joburg

Scientology möchte alles wissen …

Sicherheitsüberprüfungen (SecChecks) bzw. Bekenntnisse (Confessionals) und das E-Meter sind das Um und Auf bei Scientology.

L- Ron Hubbard (Foto): „Ein E-Meter ist besser bekannt als ‚Lügendetektor‘ und wird dabei verwendet, die Wahrheit über den Hintergrund und die Verhaltensweisen zu ermitteln.“

Folgende Bereiche sollten hinterfragt werden: „Jeder kriminelle Hintergrund, jede kommunistische oder subversive Verbindung, die Verbreitung von Verleumdungen über St. Hill, das Entmutigen neuer Ange­stellter durch bösartige Lügen, … Overts [schlechte Handlungen] gegen den Doktor oder Mrs. Hubbard.“

Hubbard agierte zu dieser Zeit als „Doktor“, da er den entsprechenden Titel gekauft hatte.

Im Jahr darauf war vom Doktortitel keine Rede mehr, dafür verkündete er: „1961 war der ‘Joburg’ höchstwahrscheinlich der nächste historische Punkt. … Wir sind keine Moralisten. Wir sind fähig, Leute zu verän­dern. Wir sind nicht dazu da, sie zu verurteilen. Wir können Ihnen zwar nicht garantieren, dass Angelegenheiten, die in diesem Check aufgedeckt werden, für immer geheimgehal­ten werden, aber wir können Ihnen versichern, dass nichts davon und keine Antwort, die Sie jetzt geben, der Polizei oder dem Staat gegeben wird.

Kein Scientologe wird jemals auf Grund der Antworten bei diesem Security Check gegen Sie vor Gericht aussagen. Dieser Security Check dient aus­schließlich Scientology-Zwecken.

Die einzigen Möglichkeiten, bei diesem Security Check durchzufallen ist, wenn Sie sich weigern, den Test zu machen.“

Hier die Fragen im laut Hubbard „härtesten SecCheck in Scientology“

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Als L. Ron Hubbard den Himmel besuchte …

L. Ron Hubbard beschrieb in der Schrift Heaven die „Hauptproblematik“ von Scientology aus seiner Sicht: Schuld an allem sind sogenannte GPMs, Goals – Problem –Mass. Damit ist gemeint, dass man Ziele hat, in Probleme gerät und daraus psychische-physische „Masse“ resultiert. Der übliche Scientology-Schwachsinn, der auf jeden Fall im scientologischen Auditing „behandelt“ wird.

Und dann ging er darauf ein, woher dieses Problem stammt, ohne dabei sein zweites Lieblingsthema auszulassen, die „Einpflanzungen“ (implants): „Nun gut, ich war im Himmel. … Ja, ich war im Himmel. … Er war vollständig ausgerüstet mit Portalen, Engeln und Heiligen aus Gips, sowie einer elektronischen Eipfalnzungsausrüstung. … Darum seid ihr auf diesem Planeten, dazu verdammt nie wieder frei zu sein – bis Scientology kam. … Eine Zeit lang kritisierten mich einige Leute, da ich nicht an einen christlichen Himmel, Gott und Christus zu glauben schien. Ich habe nie gesagt, dass ich bezweifelte, dass es einen ‚Großen Thetan‘ gibt. … Nun, ich muss mich entschuldigen. Da gab es einen Himmel. …

Die Einpflanzungsstation existiert seit über 43,000.000.000.000 Jahren … Das erste Mal, als ich (im Himmel) eintraf und der Moment der Einpflanzung ‚Zu vergessen’ ist mit 43,891.832.611.177 Jahren, 344 Tagen, 10 Stunden, 20 Minuten and 40 Sekunden datiert. … Es gibt keine frühere derartige Einpflanzung. Es gibt keine spätere derartige Einpflanzung. … Die Einpflanzungen wurden nicht in einer Box oder in Form einer vertrackten Projektion durchgeführt. … Die erste Serie (43 Billionen) beinhaltet 29 eingepflanzte Ziele, die zweite (42 Billionen) beinhaltet 21 Einpflanzungen. Die ersten drei Ziele in beiden Serien sind gleich – ‚Zu vergessen’, ‚Sich zu erinnern’ und „Wegzugehen’ sind gleich. …

Auf dem Platz schienen Menschen zu sein. Aber es waren alles Puppen. Sie schienen radioaktiv zu sein. Berührte man sie, schmerzte dies. Keine lebendigen Wesen. Aber Puppen, die menschliche Handlungen ausführten. … Aber soweit ich es sah, waren keine Teufel oder Satane anwesend. … Der Platz ist voller Lügen, verursacht durch Einpflanzungen. … Wie auch immer, das Ganze variierte zwischen einem Reparaturzustand und anderen Veränderungen. … Ich denke dass wir Glück hatten. Es hätte schlimmer aussehen können. …

Das ist der Wurzel des reaktiven Verstandes. … Ich habe keinen Zweifel, dass wir den Erschaffer des Himmels finden, die Himmelstür bauen und uns alle aus der Falle herausbringen werden.“

Hubbard betonte, dass dies „auf Tausenden Stunden Auditing zu Forschungszwecken basierte“.

Die Schrift wurde später aus dem Scientology-Kanon entfernt und da sich Scribd aus Copyrightgründen weigert, das Dokument zu akzeptieren ist es nur als eingebettetes PDF verfügbar:

Routine 3 Heaven

Liebe Karin

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Ein wirkungsvolles „Bekenntnisformular“ …

Scientology setzt seit Anfang der 60er-Jahre bei sogenannten Sicherheitsüberprüfungen (SecChecks) gezielt das sogenannte E-Meter, einen Lügendetektor auf dem technischen Stand der 1950er-Jahre, der den psychogalvanischen Hautwiderstand misst, ein.

Vor allem Mitarbeiter (Staffs) müssen sich diesen Verhören regelmäßig unterziehen. Dabei werden vorbereitete Liste mit Fragen verwendet …

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20 Jahre, 60 Stunden/Woche, Schwangerschaftsvergiftung und dann …

Der Anhang eines geleakten Mails zeigt den Umfang der Perfidie und Menschenfeindlichkeit von Scientology: Da wird eine Mitarbeiterin zuerst gnadenlos ausgebeutet und dann verstoßen, nachdem sie nicht so funktioniert, wie sich die Psychosekte das vorstellt. Dass sie sich ausbeuten ließ, hat sie freiwillig gemacht, wie so viele andere „Gläubige“ auch. Dass sie bis knapp vor der Geburt roboten musste, nicht. Und das ist der springende Punkt!

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OSA und CIA Hand in Hand?

In der ARD-Doku Die Spitzel von Scientology – der Sektengeheimdienst OSA kommt ein Schlüsseldokument aus Griechenland vor, dass die Verbindung bzw. Zusammenarbeit von Scientology und der CIA belegt – Zitat des griechischen DSAs (Director of Special Affairs): „Die gute Nachricht ist, dass nach Intervention der CIA die Abteilung des griechischen Geheimdiensts zur Sektenüberwachung geschlossen und die Mitarbeiter gefeuert wurden“

OSA GREEK

Hier die ARD-Doku …

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Versteckte Kamera: Die Sea Org möchte Geld …

Im Rahmen eines Meetings der Sea Org geht es darum, wie man am besten an das Geld der Mitglieder kommen kann ,,,

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Der OSA-Alltag oder das Anwerben der Spione …

Man kann davon ausgehen, dass weltweit nach dem gleichen Verfahren vorgegangen wird, wenn das Office of Special Affairs (OSA) für die eine oder andere Aktivität Freiwillige braucht. Leserbriefe müssen geschrieben, Anonymous oder Regierungen unterwandert oder die Anti-Psychiatriebewegung von Scientology unterstützt werden.

Man darf nicht glauben, dass Scientologen das wirklich freiwillig machen – sie werden zu den jeweiligen „Aktivitäten“ immer aufgefordert. Konkret: OSA rekrutiert sie, nachdem bei einer Vorauswahl ihre Eignung für das eine oder andere festgelegt wurde.

Diese Vorauswahl läuft simpel ab: OSA verfügt über die Mitgliederlisten, weiß aus ihnen den Grad der Scientology-Intensität (Kurse, Auditing), steckt den Rahmen der Einsetzbarkeit fest (PR, Sprecher, Internet, CCHR usw.), ob die jeweilige Person „gecleared“ (ihre Unbedenklichkeit überprüft) wurde, von wem dies gemacht wurde und ob man ihr generell trauen kann.

Alles wird akribisch aufgearbeitet, festgehalten und bei den jeweiligen „Aktivitäten“ umgesetzt.

Wenn es also gilt, Anonymous-Aktivitäten in der Stadt X zu unterwandern, werden einige Personen aus der Liste ausgewählt, „gebrieft“ – und losgeschickt.

Man kann sagen, dass für jedes Scientology-Mitglied eine „Beschreibung“ existiert, die die Verfügbarkeit des Einzelnen im Hinblick auf dezidierte Aktivitäten festlegt, die dann gemäß der jeweiligen Planung abgerufen werden können.

Insofern ist es durchaus zulässig, wenn man sagt: Potentiell ist jeder Scientologe mehr oder weniger OSA-Mitglied.

Für Scientologen ist es selbstverständlich Pflicht, sich dem jeweiligen Kampfauftrag von Scientology aka OSA anzuschließen.

Hier die entsprechende OSA-Liste von WUS (Westliche USA):

Die Listen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sehen ähnlich aus.

Für die richtige Schmutzarbeit werden diese Volunteers aber nicht eingesetzt, das machen dann schon Privatdetektive oder andere „Spezialisten“ …

Fotos: Poolcenter, Scientology-Publikationen (4)