Ein geleaktes Dokument zeigt die tatsächlichen Ziele von Scientology …

In einem „Richtlinienbrief“ von L. Ron Hubbard legte dieser 1969 die Ziele von Scientology fest – 1987 bestätigte David Miscavi­ge die uneingeschränkte Gültigkeit dieser Schrift, die heute noch ihre Anwendung findet..

Sie trägt den Titel Verteidigung der Ziele, ist als vertraulich klas­sifiziert und nur dem oberen Scientology-Management und dem Office of Special Affairs, dem scientologischen Geheim­dienst, bekannt.

Dank WikiLeaks ist diese geheime Schrift nicht mehr geheim und es ist für jedermann sonnenklar, worauf Scientology wirklich hinaus möchte und wie die Scientologen denken …

Deutsche Übersetzung im Blog …

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Blog Mail Betrug

Was die Scientologen sonst so treiben? Sie betrügen sich gegenseitig …

Scientologen sind „konsequent“: Sie linken nicht nur die nichtsahnende Weltbevölkerung, sondern schrecken auch nicht davor zurück, das „Erlernte“ bei ihren Mitgliedern anzuwenden. Eigentlich müsste man sagen: Bandenmitgliedern. Ganz im Sinne des rechtskräftigen Urteils des Obersten Gerichts in Frankreich, dass Scientology 2013 wegen „bandenmäßigen Betrugs“ verurteilte. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wies eine diesbezügliche Beschwerde von Scientology ab.

Aber jetzt zum Mail, um sich selbst ein Bild zu machen, wie es im Kleinen abläuft …

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Blog Wirtschaftskammer

Die Österreichische Wirtschaftskammer im Visier der Scientologen …

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO), früher Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft (kurz: Bundeswirtschaftskammer), ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Sie koordiniert die Tätigkeit der Landeskammern, der gesetzlichen Interessensvertretungen der gewerblichen Wirtschaftstreibenden. Da es in Österreich eine Zwangsmitgliedschaft gibt, ist jeder Selbständige in der Wirtschaft in dieser Kammer.

Wenig verwunderlich also, dass die Scientologen ein Auge auf die Kammer geworfen hatten …

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Blog Wien Polizei

Das „Office of Special Affairs“ versuchte in der Exekutive Fuß zu fassen …

Es begann fast harmlos: Zwei Mitarbeiterinnen diskutieren einen möglichen Termin …

Danach tauschte man förmliche E-Mails aus …

Anschließend wurde bei Scientology gefeiert, obwohl die Damen noch nicht wussten, was noch folgen sollte …

Die Scientologin hakt nämlich nach und der leitende Exekutivbeamte machte nicht nur den Fehler auf eine Diskussion einzusteigen, sonder erzählte auch Persönliches. Die Scientologin hat damit einen Punkt gefunden, bei dem nachhaken konnte …

Die Schlinge wurde enger: Der Exekutivbeamte belegte einen Scientology-Kurs, denn er dann aber abrechen wollte …

Er brach danach den Kurs ab – und hatte sich offensichtlich verliebt …

Wie dieses Geschichte in der Realität ablief, ist nicht bekannt. Nur ein weiterer Mailverkehr, der wiederum ziemlich förmlich war …

Und was ist die Moral von der Geschicht‘? Bei Kontakt mit Scientologen sollte man diesen auf zwei Worte beschränken: „Nein danke!“

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Scientology-Organisationen haben immer wieder mit Mietschulden zu kämpfen …

Scientology-Organisationen können nicht nur in Österreich ihre Miete kaum oder nur schleppend begleichen. Mir ist bekannt, dass in der Vergangenheit derart mindestens sieben offene Mieten zusammenkamen.

Nach ihrem Umzug an eine neue Adresse ist das Problem das gleiche geblieben: Die Miete blieb unbezahlt, die Delogierung drohte – hier das Mail …

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Blog Sea Org
David Miscavige und seine Paramilitärs ….

„Sea Org“: Der Dienstvertrag über eine Milliarde Jahre …

Die Sea Org stellt das Fundament von Scientology dar. Dieser paramilitärische Arm des Psychokults und dessen Kadavergehorsam stellt sicher, dass auch die aberwitzigsten Anordnungen befolgt werden – sowohl intern, als auch bei den Scientologen allgemein …

Das militärische Gehabe ist immer präsent, was z.B. Tom Cruise während einer Veranstaltung mit dem Scientology-Führer Miscavige demonstriert …

Cruise Miscavige salutieren

Grundlage stellt dabei jener Vertrag dar, in dem festgelegt ist, dass ein zukünftiger Mitarbeiter des Sea Org eine Milliarde Jahre zu dienen hat …

Blog Sea Org Contract 2

Auch für Freiwillige Helfer gibt es einen adaptierten Vertrag …

Blog Sea Org Contract Volunteer

Ein weiteres Dokument belegt den Einstieg bei den Paramilitärs von Scientology …

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Blog Chuck Beatty Handling Program

Wer als Feind von Scientology betrachtet wird, bekommt ein OSA-„Programm” verpasst …

Chuck Beatty ist so ein Fall, den ich 2007 in Hamburg persönlich kennen lernen durfte. Beatty war 27 Jahre lang Mitglied der paramilitärischen Sea Org, bevor er 2003 das Weite suchte – und zum Kritiker des Psychokults wurde. Aufgrund seines Insiderwissens wollte ihn das Office of Special Affairs (OSA) ausschalten und verfasste 2006 ein diesbezügliches Programm.

Darin wird u.a. festgehalten, dass er mundtot gemacht wird, ein Privatdetektiv auf ihn angesetzt wird und er in eine Kinderpornofalle gelockt werden sollte.

Alles nach der Scientology-Doktrin, dass ein Feind „herein­gelegt, verklagt, belogen oder zerstört werden darf“.

Hier die aufschlussreichen Details des Programmes …

Wer auf dem Laufenden bleiben möchte: Die Leaks von Scientology

Fotos: Newseuminstitute, Scientology-Publikationen (2), privat